| Bauherr: |
Menicon GmbH |
| Architekt: |
st.udio | Steffen Thauer |
| Ort: |
Berlin, Friedrichstraße |
20 Jahre Umgang mit dem Werkstoff Licht haben ein sehr breit gefächertes und umfassendes Verständnis für das Medium entwickelt.
Wer sich mit dem Thema Licht eingehend beschäftigt, kommt nicht umhin sich mit physikalischen Gesetzmäßigkeiten, bio-physiologischen Abläufen, wahrnehmungspsychologischen Wirkprinzipien, gestalterischen Ansprüchen, einer Vielfalt lichttechnischer Lösungen und elektrotechnischer Funktionen auseinander zu setzten.
Durch die Ausbildung zum Energieanlagen–Elektroniker und das Studium des Lichtdesigns wurden die Grundlagen auf technischer und gestalterischer Ebene geschaffen. Durch die langjährige Tätigkeit in der Architektur- und der Eventbeleuchtung haben sich unzählige Möglichkeiten ergeben, Know-How und Experimentierfreude erfolgreich einzusetzen.
Um eine perfekte Beleuchtung planen zu können, müssen möglichst alle Einflussgrößen der Aufgabestellung betrachtet und berücksichtigt werden.
In den meisten Fällen beinhaltet dies die Aufgabenstellung der Bauherren, den Ort, an dem die spätere Lichtstimmung entstehen soll, die finanziellen Rahmenbedingungen, den Mut und das Vertrauen der Bauherren, sowie langfristige ökonomische und ökologische Auswirkungen eines Entwurfs.
Ziel meiner Arbeit ist es, dieses notwendige umfassende Verständnis meinen Mitarbeitern und Bauherren nahe zu bringen.
Um das Thema Licht und die Lichtgestaltung langfristig und nachhaltig etablieren zu können investiere ich in Grundlagenforschung an der HAW (Hochschule für angewandte Wissenschaft) und die Aus- und Weiterbildung der Architekten und Ingenieure, die ebenfalls mit dem Medium arbeiten.
Unterstützt wird dieses Bestreben durch Mittel der EU, dem Einsatz der HAW und dem Interesse der Kollegen und Kolleginnen.
Dipl.-Ing. Lighting Design| Bauherr: |
Menicon GmbH |
| Architekt: |
st.udio | Steffen Thauer |
| Ort: |
Berlin, Friedrichstraße |
| Bauherr: |
Wilhelm Schmidt |
| Architekt: |
stil X - Innenarchitektur |
| Ort: |
Wolfenbüttel |
| Bauherr: |
KARSTADT Warenhaus GmbH |
| |
|
| Ort: |
Braunschweig Hamburg Kiel Nürnberg Lübeck |
| Bauherr: |
DAHLER & COMPANY GmbH |
| Architekt: |
KBNK ARCHITEKTEN GMBH |
| Ort: |
Hamburg |
| Bauherr: |
KölnBäder GmbH |
| |
|
| Ort: |
Köln |
Mit Hilfe des Eye-Tracking Systems ist es möglich, die visuelle Raumwahrnehmung der Kunden messtechnisch zu ermitteln. Zu diesem Zweck werden 20 Testpersonen mit dem System ausgestattet. Diese erhalten eine Suchaufgabe, die einer realen Situation entspricht, Z.B. "Bitte suchen Sie eine Sonnenbrille mit schwarzen Bügeln".
Zu messende Reaktionen sind:
• Fixationszeiten der Augen
• Reaktionen auf unterschiedliche Lichtfarben
(statisch und dynamisch)
• Reaktionen auf unterschiedliche Lichtrichtungen
• Analyse von Reizschwellen
(Dynamik in Farbe, Helligkeit und Geschwindigkeit)
Ein Testlauf dauert ca. 10 Min. Es sind aber auch beliebig längere Durchgänge möglich. Generell kann man sagen, dass mit steigender Anzahl an Probanten das Ergebnis immer verlässlicher wird.
Durch die Auswertung der so gewonnen Daten entsteht eine "Landkarte" der visuellen Wahrnehmung. Es bilden sich Bereiche, in denen eine sehr hohe Blickfrequenz vorliegen kann und im Gegensatz dazu Bereiche, die nicht oder kaum wahrgenommen werden.
Diese Bereiche sind als POS (point of sale) verloren. Eine Aktivierung dieser Bereiche ist durch den Einsatz farbdynamischer Beleuchtung möglich.
Dies führt zu einer Harmonisierung der Ladenfläche und zu einer längeren Verweildauer der Kunden. Diese beiden positiven Faktoren wirken sich sowohl in den Umsatzahlen als auch in der Kundenzufriedenheit aus.
Die Beratung hinsichtlich der Beleuchtung gliedert sich in drei Teilbereiche: Innen- und Außenbeleuchtung (LED Wände) sowie eine Kostenoptimierung im Bereich der Beleuchtung.
Die ausführlichen Informationen bezüglich einer Kostenoptimierung finden Sie [hier].
Die Beleuchtung im Innenraum muss eine sichere Ausleuchtung der Gangzonen, eine ausreichende Gesichtsfeld-Ausleuchtung sowie eine Auflockerung der gesamtem Atmosphäre bereit stellen.
Das architektonische "High-Light" bildet die überragende Kuppel. Sie ist in ihrer Erscheinung aufzugreifen und für eine "Schmuck"-Beleuchtung zu nutzen.
Diese Ansprüche sind unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten zu betrachten.
Das Anforderungsprofil wurde allen weiterführenden Planungsschritten als Vorgabe gemacht.
In der Erlebnisabfolge reihen sich die Elemente wie folgt hintereinander:
1) Zufahrt zum Komplex /
Zugang vom Bahnhof oder der Stadt
2) Eintritt in den Erlebnisraum "Phaeno" entweder über
den Stadtraum oder die Zufahrt zur Tiefgarage
3) Erschließung durch den Haupteingang oder durch die
die Zuwegung aus der Tiefgarage
4) Empfang
5) Rolltreppe
6) Ausstellungsbereich / Guide
7) Verweilen und Entdecken im Lab
8) Eventuell Cafe
9) Verlassen des Gebäudes über die Rolltreppe
10) Vorplatz, Tiefgarage
Einen besonderen Erlebnismoment stellt die Betrachtung der Nordseite dar - sei es aus dem DB-Zug heraus oder aus der Autostadt.
Elemente der Umsetzung:
Lichtvolumen unter der Ausstellungsebene
Beleuchtung der Grenzkanten (Kegel) zum Untergrund
Farbwechsel auf der Nordseite
Beleuchtung des Vorplatzes vom Gebäudedach
Zwischenergebnis
Bei der Installation dieser Elemente ist es nicht gelungen, eine geeignete Lichtwirkung zu erzeugen. Dies liegt zum einen in der Art der Leuchten begründet, zum anderen fehlt den eingesetzten Elementen der Bezug zueinander. Die Elemente wirken für sich eigenständig, bisweilen sogar willkürlich. Das unbedingt notwendige Beziehungsgefüge zwischen dem Licht, dem Raum, der Funktion und der Architektur fehlt.
Die überwiegende Anzahl an Elementen ist defekt, oder nicht vollständig installiert.
Den Lichtfeldern auf der Unterseite mangelt es an Leuchtkraft und sie leiden zudem an starker Verschmutzung.
Das blaue Band ist in sich zu dunkel und stellenweise völlig ausgefallen.
Das verwendete Kunstharz ist an vielen Stellen aufgebrochen und verschmutzt. Es fehlt an nötigen Dehnungselementen.
Die Lichttechnik an den Kegel-Kanten schafft es nicht, den gewünschten Effekt eines Up-Lights zu erzeugen.
Der Farbwechselinstallation fehlt der Bezug zum Licht- und Architekturkonzept und wirkt so als rein willkürliches Element.
Die Beleuchtung des Vorplatzes hat eher einen provisorischen Charakter. Auch hier fehlt der Bezug zum Licht- und Architekturkonzept. Die Installation stellt eine Blendquelle dar, die das Architektur- und Raumgefüge in seiner Wirkung konterkariert. Die Strahler leuchten mit ihrer asymmetrischen Optik willkürlich in den Stadtraum.
Die Einganssituation ist als solche nicht zu erkennen.
Die Eingänge zur Tiefgarage sind als architektonisches Element völlig vernachlässigt.
Das Wechselspiel von Lichtfarben und Lichtintensitäten sowie Lichtrichtungen und Lichtcharakteristiken wurde nicht ausreichend geplant und umgesetzt.
Folge
Das Phaeno kann seinen Charme und Charakter bei Nacht nicht vermitteln. Die Atmosphäre unter dem Gebäude ist kalt und wenig einladend. Es entsteht ein Gefühl wie in einer beengenden Beton-Unterführung. Die Architektur wird durch das Licht zerrissen. Das gewünschte Wechselspiel von Innen und Außen findet nicht statt. Die Auflösung der Grenzkanten funktioniert nur sehr mangelhaft. Der "schwebende" Charakter der Ausstellungsebene ist nicht zu erkennen.
Die Magnetwirkung, die das Gebäude bei Tag besitzt, kann sich in der Nacht nicht entfalten.
Text folgt!
Die Leuchte bietet drei verschiedene Lichtstimmungen: Warmweiße und neutral-weiße Grundausleuchtung durch T16 Leuchtstofflampen sowie einen Spot, der Wahlweise mit HIT 20/35/75 W oder Halogenlicht ausgestattet werden kann.
Die Lichtverteilung bietet tiefstrahlende Anteile zur Gehwegausleuchtung und diffuse Lichtanteile für eine gute Gesichtsfeldausleuchtung. Die Spots sind kardanisch gelagert und können so frei ausgerichtet werden.
Durch die geschlossen Glasfläche ist die Leuchte gegen das Eindringen von Schmutz und Ungeziefer geschützt. Vorbeiströmende Luft (Klimaanlage) passiert die Leuchte ohne Verwirbelungen oder störende Bypass-Effekte.
An die Beleuchtung in einem Hotel werden besonders hohe Ansprüche gestellt. Sie muss sparsam, langlebig, dem Ort adäquat und mit einer besonderen Lichtqualität ausgestattet sein.
Im Bad Hotel gab es zusätzlich noch die Anforderung, dass wegen der F90-Decke keine Leuchten in die Decke eingebaut werden durften.
Für diesen Nutzungsfall haben wir eine Leuchte entwickelt, die mit 2 x18W TCD Leuchtmitteln ausgestattet sind, welche sehr effizient sind.
Der geschlossen Korpus aus Kristallen schirmt die Leuchtmittel ab und wird somit zum leuchtenden Objekt.
Text folgt!
Die Grafik zeigt die Verteilung der visuellen Fixationen auf der Regalwand. Es ist deutlich zu erkennen, dass die Fläche gleichmäßig betrachtet wird. Im rechten Drittel ist eine Konzentration an Fixationen zu erkennen. Dies liegt an der optischen Verkürzung der grafischen Darstellung. Im Shop bildet die Wand an dieser Stelle eine Rundung aus, die sich so in der Analyse durch eine Komprimierung der Fixationen darstellt.
Um die visuellen Wirkprinzipien dezidierter entschlüsseln zu können, wird aktuell eine Untersuchung an der HAW Hamburg durchgeführt, die diese Grundlagen Erkenntnisse ermittelt. Durchgeführtwird die Untersuchung im Lichtlabor von Prof. Dr.-Ing. Roland Greule, welcher diese Forschungsarbeit auch leitet.
Im ersten Teil der Arbeit wird die Reaktion der Augen auf verschiedene Lichtreize ermittelt. Dazu werden den Testpersonen verschieden Lichtreize vorgestellt und die Augenbewegung mittels des Eye-Tracking Systems erfasst. Überprüft wird die Reaktion auf Kontrastunterschiede, Farbunterschiede, Lichtrichtungen, dynamisches und statisches Licht sowie "hartes" und "weiche" Licht. Diese Parameter finden sich in Teilen in jeder Beleuchtungssituation wieder.
Aktuell läuft die Auswertung der Labormessungen. Die bis jetzt ausgewerteten Daten zeigen, dass der Blick durch Lichtschwerpunkte gelenkt wird. Dabei ist die relative flächige Größe einer leuchtenden Fläche ausschlaggebend. Die größere Fläche wird bei gleicher Leuchtdichte bevorzugt betrachtet.
Werden Leuchtdichten in 10% Schritten abgestuft, jedoch flächig in gleicher Quantität gezeigt, so fällt der Blick zu 75% in den dunkelsten Bereich. Das lässt darauf schließen, dass die Wahrnehmung den Blick auf den Bereich mit der größten Sehaufgabe, bzw. Sehanforderung lenkt.
Im direkten Kontrastvergleich hat sich gezeigt, dass zu 75% der hellere Teil prägnant bewertet wird
Diese und weitere Erkenntnisse werden benötigt, um die Lichtgestaltung im Retailbereich in ökonomischer und ökologischer Hinsicht effizienter gestalten zu können.
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Die Shop-Beleuchtung unterliegt einem ständigen Wandel. Der technische und gestalterische Fortschritt, neue Produkte und Präsentationsformen stellen die Beleuchtungsplanung vor immer neue Herausforderungen. Als eine beständige Komponente erweist sich jedoch der Mensch in seiner Wahrnehmung.
Obwohl die Wahrnehmung das Kaufverhalten des Menschen maßgeblich beeinflusst, ist es umso erstaunlicher, dass bisher noch keine Gestaltungsrichtlinien für eine verkaufsfördernde Beleuchtungsplanung unter Berücksichtigung wahrnehmungspsychologischer Aspekte formuliert wurden.
Ausgangspunkt für die Entwicklung der Gestaltungsrichtlinien ist eine Bestandsaufnahme der aktuellen Shop-Beleuchtungsplanung mit einer kurzen geschichtlichen Betrachtung. Anschließend werden technische Anforderungen an eine zeitgemäße Beleuchtungsplanung aufgeführt.
Die Leitsätze leiten sich aus der Grundlage der menschlichen Wahrnehmung her. Im Vordergrund stehen dabei medizinische und psychologische Aspekte.
Die im Rahmen dieser Arbeit abgeleiteten Gestaltungsrichtlinien werden dann mit einem bereits existierenden Shop-Beleuchtungskonzept verglichen und finden abschließend Umsetzung in einem fiktiven Projekt "Vision Store".
Die historische Entwicklung der Shop-Beleuchtung hat gezeigt, dass bis heute die technischen Möglichkeiten im Vordergrund stehen. Vereinzelt finden sich zwar auch wahrnehmungsorientierte Aspekte in der Shop-Beleuchtung, sie bilden jedoch noch die Ausnahme.
Die Bedeutung der Wahrnehmung im Kaufverhalten wurde aus medizinischen und psychologischen Gesichtspunkten untermauert.
In der Fachliteratur sind zwar funktionale Zusammenhänge bezüglich der Farb-, Intensitäts- und Geschwindigkeitswahrnehmung, der Orientierung im Raum und der Bewertung von Schatten hergeleitet, ein Zusammenhang zwischen wahrnehmungspsychologischer Beleuchtungsplanung und dem Lenken des Betrachters wurde jedoch nicht aufgezeigt.
Diese Arbeit stellt mit den sieben Gestaltungsrichtlinien für eine verkaufsfördernde Shop-Beleuchtung ein solches Regelwerk für die wahrnehmungsbasierende Lichtplanung zur Verfügung.
Es enthält im einzelnen Regeln
• für die Positionierung von Lichtschwerpunkten
auf horizontalen und vertikalen Flächen,
• für die Programmierung von
Lichtveränderungsprozessen,
• für die Aufmerksamkeitslenkung durch
Schattenumkehrung,
• für den wirkungsvollen Einsatz von
Helligkeitsunterschieden,
• für die zielgruppengerechte
Beleuchtungsstärkenplanung,
• für die Aufmerksamkeitserzeugung mittels
gerichtetem und diffusen Licht sowie
• für den effektvollen Einsatz von Farbfolgen
in dynamischer Beleuchtung.
Um die Aufmerksamkeit des Betrachters einer vertikalen Fläche in den niedrigeren Bereich dieser zu lenken, müssen die drei unteren Fünftel der Fläche lichttechnisch akzentuiert werden.
Als Grundlage für diese Regel dienen die Erkenntnisse aus der Augenbewegungsforschung, aus denen hervorgeht, dass Menschen im Durchschnitt öfters auf den oberen Teil einer Vorlage hinschauen.
Die Ausprägung richtet sich jedoch auch nach der Zielgruppe. Bei Kindern müssen aufgrund einer willkürlicheren Betrachtungsweise die Maßnahmen verstärkt werden.
"Mittelmaßregel"
Zeitliche Abfolgen von Lichtveränderungsprozessen müssen in einem mittleren Zeitfenster stattfinden.
Um die Über- bzw. Unterforderung der menschlichen Wahrnehmung zu vermeiden ist es notwendig, Lichtveränderungsprozesse nicht an den technischen Möglichkeiten, sondern an wahrnehmungspsychologisch sinnvollen Geschwindigkeiten auszurichten.
So können technisch mögliche Abfolgen in sehr hoher oder sehr niedriger Frequenz vom Betrachter nicht mehr aufgenommen werden. Die mittlere Verweildauer an einem Produkt stellt dabei die Obergrenze für die Frequenz dar. Die mittlere Verweildauer im Geschäft allgemein ist dagegen die Untergrenze für einen Ablauf.
"Umkehrregel"
Zur gezielten Aufmerksamkeitslenkung können und Licht- und Schattenrichtung umgekehrt werden.
Das Gesetz der Regel besagt, dass die Lichtrichtung in der menschlichen Erwartungshaltung von oben kommt. Das führt zu einer "normalen" Schattenrichtung. Eine Umkehr dieser führt zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit und damit einhergehend zu einer verlängerten Verweildauer des Betrachters.
"Helligkeitssprung-Regel"
Um große Intensitätswahrnehmungsunterschiede in der Helligkeitsbewertung zu erzielen, müssen diese am vorderen Rand der Helligkeitsempfindung platziert werden.
Nach der Stevens Gleichung wurde ein Versuchsaufbau entwickelt, bei dem Probanten Helligkeitssprünge einschätzen mussten. Dabei hat sich herausgestellt, dass im oberen Bereich der Helligkeitsintensität Veränderungen nur unterdurchschnittlich wahrgenommen werden. Im unteren Bereich der Helligkeitsintensität wird dagegen eine überdurchschnittliche Bewertung festgestellt.
"Altersregel"
Je höher das Lebensalter umso größer ist der spezifische Beleuchtungsbedarf.
Mit zunehmendem Alter nimmt die Sehleistung ab. Dies bedeutet, dass die Beleuchtungsstärke zielgruppenabhängig ausgelegt werden muss. Für das Erregen der gleichen Aufmerksamkeit bzw. dem Transport einer gleichen Informationsmenge muss mit zunehmendem Alter des Betrachters mehr Licht eingesetzt werden.
Der spezifische Beleuchtungsbedarf folgt einer Exponentialkurve.
"Charakteristikregel"
Zur gezielten Aufmerksamkeitslenkung können fließende Übergänge zwischen gerichtetem (harter Schatten) und diffusem (weicher Schatten) Licht eingesetzt werden.
Ein harter Schatten entsteht durch ein gerichtetes Licht und bildet den angestrahlten Körper mit klaren Schattenrändern ab. Ändert sich die Abstrahlcharakteristik in ein diffuses Licht, verschwimmen die Schattenränder und der Schatten wird weniger kontrastreich abgebildet.
Eine Abfolge dieser Zustände ist ein zusätzliches dynamisches Lichtinstrument, indem weder Richtung, Helligkeit noch Farbe geändert werden
"555-Regel"
Um ein Highlight zu setzen, muss das eingesetzte Licht 555 nm betragen.
Die spektrale Empfindung des Auges bewertet den Bereich um 555 nm (Gelb) sehr viel stärker in seiner Helligkeit als in den Randbereichen 380 nm (Blau) und 780 nm (Rot).
Mit diesem Effekt soll der Betrachter zum Produkt hingeführt werden. Dabei soll nicht das Produkt selber gelb beleuchtet werden, sondern ein Warenträger oder eine warenträgernahe Fläche. Sollten Farbwirkungen dynamisch eingesetzt werden, so entsteht das Highlight durch zeitlich beschränkte Verwendung des gelben Lichtes im Kontrast zu Farbverläufen im blau / roten Bereich des Farbspektrums.
Mock-Up Raum
Der erste herstellerunabhängige Mock-Up Raum für Kunstlichtinstallationen bietet die Möglichkeit Raume "vorab" erlebbar zu machen, die noch nicht gebaut sind. Auf einer Fläche von 40m² und einer Deckenhöhe bis 4m kann jede lichttechnische Idee aufgebaut und betrachtet werden.
Durch die vorinstallierte Technik können wir Lichtsituationen auf Knopfdruck umschalten und so unterschiedlichste Konzepte direkt miteinander vergleichen.
Technische Ausstattung:
• 24 Kanal Dimmer
• 1 Lichtstellpult
• Theaterstrahler
• Architekturleuchten
• Außenleuchten
• Motorisch fahrbare Rasterdecke
• Verkabelung
• Werkstatt

| Name | Markus Felsch Dipl.-Ing. Lighting Design Geschäftsführer |
| Berufserfahrung | |
| 2004 – heute | Selbstständig in Hamburg Geschäftsführer Felsch lighting design |
| Wintersemester 2008/09 | Lehrauftrag an der HAW Hamburg | Grundlagen Lichttechnik (3.Semester) |
| 2000 – 2004 | Freiberufliche Tätigkeit als Lichtdesigner und Lichttechniker | Veranstaltungs- und Messetechnik |
| 1997 – 2000 | Veranstaltungstechnik | Aachen Lichtplanung | Projektleitung |
| 1996 | Fachpraktikum im Ingenieurbüro Hartmann und Partner | Berg. Gladbach |
| 1994 | Bayer AG Leverkusen |
| Studium | |
| 2000 – 2004 | HAWK Hildesheim Holzminden Göttingen, Lighting Design |
| Abschluss | |
| 08.07.2004 | Dipl.-Ing. Lighting Design Thema: Verkaufsförderndes Licht unter wahrnehmungspsychologischen Aspekten |
| Weitere Qualifikationen | |
| 1999 | Berufs- und Arbeitspädagogische Qualifikation Ausbilder-Eignungsprüfung IHK Aachen |
| Name | Laura Schroeder Dipl.-Ing. Lighting Design Projektleitung |
| Berufserfahrung | |
| 05|2009 - heute | Felsch lighting design |
| 11|2007 - 05|2009 | Mitarbeit im Büro Lichtvision | Berlin |
| Studium | |
| 2003 – 2007 | HAWK Hildesheim Holzminden Göttingen, Lighting Design |
| Abschluss | |
| 07.07.2007 | Dipl.-Ing. Lighting Design Thema: Licht im Hotel |
| Praktika | |
| 2006/2007 2005 2005 2004 2003 2002 |
Isometrix Lighting+Design, London GB Vogt & Partner, Winterthur CH Bartenbach Licht Labor, Innsbruck A Schauspielhaus Hannover D Philips AEG Licht, Springe D Dinnebier Licht GmbH, Wuppertal D |
| Workshop | |
| 2003 | PLDA Workshop in Alingsas | Schweden |
| Weiterbildung | |
| 2009 | Certificate of Advanced English (CAE) Kurs der Cambridge University |
| Name | Prof. Dr.-Ing. Roland Greule Farbmetrik Lichtmessung, Lichtsimulation |
| Berufserfahrung | |
| 1996 - heute | Professor für Beleuchtungs- und Lichttechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fachbereich Medientechnik |
| 1992 - heute | Leiter des Steinbeis-Transferzentrum Licht |
| 1990 - 1992 | Projektleiter im Steinbeis-Transferzentrum Licht, Karlsruhe |
| 1985 - 1989 | Abteilungsleiter Lichtanwendung, Firma Zumtobel, Dornbirn (Österreich) |
| 1985 - 1989 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lichttechnischen Institut der Universität (TH) Karlsruhe |
| Studium | |
| 1978 - 1985 | Studium der Elektrotechnik an der Universität (TH) Karlsruhe |
| Mitgliedschaften | |
| LITG (Lichttechnische Gesellschaft e.V. Berlin) www.litg.de |
|
| Beirat der LITG, Gruppe Nord | |
| FKTG (Fernseh- und Filmtechnische Gesellschaft e.V.) www.fktg.de |
|
| DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft) www.dthg.de |
|
| hlb (Hochschullehrerverbund) | |
| Gründungsmitglied Licht Akademie e.V., Freiburg www.licht-akademie.de |
|

| Bauherr: | KölnBäder GmbH |
| Architekt: | Schulitz Architektur+Technologie |
| Ort: | Köln |
Die besondere Herausforderung bei der Lichtplanung für die Burg und das angrenzende Technologiezentrum bestand darin, den historischen Hintergrund harmonisch mit den Anforderungen an eine zeitgemäßen Seminarraumbeleuchtung zu verknüpfen. Die enge Abstimmung mit dem Denkmalamt half diese Ziel erfolgreich umzusetzen.
Nichts ist so vielfältig wie das Licht selbst. Die Multifunktionalität eines Veranstaltungsortes stellt für das Licht kein Problem dar. Im RIC ist das Licht museal, inszenierend, festlich und gleichzeitig kann es als Grundbeleuchtung für Versammlungen dienen.
Inszenieren, Repräsentieren und Funktionieren sind die Ansprüche des Bauherren an seinen Veranstaltungsort. Die Lichtgestaltung geht auf diese Anforderungen ein und bietet einen Raum, der für Eigenpräsentationen, Schulungen und Abendveranstaltungen genutzt werden kann.
Besinnung und Einkehr ist der Anspruch von Maria Königin. Die Beleuchtung gliedert sich in die Architektur ein und unterstützt diese. Funktionales "Leselicht" kombiniert mit einer gefühlvollen Raumausleuchtung schafft eine Atmosphäre der Ruhe und Entspannung.
Kultur und Entspannung auf höchstem Niveau im historischen Ambiente. Durch die Verwendung modernster Leuchtmittel in Kombination mit historischen Bestandsleuchtern ist eine Atmosphäre entstanden, die stilsicher an die lange Tradition des Hauses anknüpft. Die Ansprüche an den Erhalt des Charmes des Hauses, die ökonomischen Aspekte, sowie die Funktionalität einer modernen Beleuchtung wurden hier kostenbewusst umgesetzt. Überzeugen Sie sich selbst.
"Corporate Light" ist der Schlüssel, um eigenständige Bereiche visuell zu vereinen. In den verschiedenen Arealen sind genau definierte Lichtstimmungen installiert, die einzelnen Themenbereichen zugeordnet sind. So haben Entspannungs-, Aktiv-, Verweilbereiche und Verkehrszonen eigene Lichtqualitäten.
Wie im Mare Health Club begonnen, setzen sich hier die Bereiche des "Corporate Light" konsequent fort. Der Gast wird mit einer dem Ort zugehörigen Lichtstimmung empfangen und geführt.
Die konsequente Fortsetzung des Wellnessgedankens und die ganzheitliche Umsorgung der Gäste findet im Restaurant "Soul Garden" des Mare Health Clubs seinen runden Abschluss. Das Restaurant kann zudem als Tagungs- und Seminarraum genutzt werden.
Cristal ist der für das Bad Hotel und seine Atmosphäre prägende Begriff. Die Klarheit und Schönheit der geschliffenen Gläser spiegelt das Antlitz und die lange Geschichte des Hotels wieder. In der Lounge sind ausschließlich restaurierte Original-Kronleuchter installiert. Sie entfalten einen eigenen, nicht reproduzierbaren Charme im ehemaligen Ballsaal.
Energieeffizienz und Wohlfühlatmosphäre, ein Widerspruch? In dem Einfamilienhaus des Bauherren wurde dieser Anspruch umgesetzt. Eine komplexe Lichtsteuerung bietet bedarfsgerechte Lichtstimmungen, bei denen kein Leuchtmittel mehr Licht abgibt, als benötigt wird. So definieren sich "Aktionsfelder" zu neuen Raumkonstellationen, die verschiedenen Nutzungsfällen zugeordnet sind, z.B. Essen, Entspannen, Kamin, Basteln oder Hausarbeit.
Innen- und Außenbeleuchtung im Rahmen einer Architekturpräsentation
"Residential Living" beschreibt am besten den Anspruch der Bauherren. Die Lichtgestaltung bestimmt maßgebliche die Qualität der Innenräume und erzeugt gleichzeitig eine Kommunikation mit dem Außenraum. Die Architektur wird, für die USA untypisch, in ihrer Vielschichtigkeit dargestellt. Tragende Elemente sind gerichtetes Licht, sehr expressive Kronleuchter und zwei extravagante Lichtinstallationen.
| Bauherr: | DC Commercial |
| Architekt: | GRS Reimer Architekten GmbH |
| Ort: | Westerland | Sylt |
Logistik bedeutet die möglichst perfekte Verbindung. Dieser Grundgedanke spiegelt sich in der Architektur wieder. Die Verbindung der Mitarbeiter untereinander, die globale Vernetzung und die zeitlose Arbeitsstruktur erfordern ein neuartiges Arbeitsumfeld. Die Grenze zwischen Arbeits- und Privatleben verfließt. Das neue Domizil der APA Logistik setzt diese Anforderungen konsequent um. Die Lichtgestaltung unterstützt diese Philosophie und definiert somit maßgeblich die Raumqualität.
Die TÜV Nord AG versteht sich seit einiger Zeit als technischer Dienstleister. Das Auftreten und der Umgang mit den Kunden haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Ehemals behördenähnliche Strukturen sind einem kundenorientierten Dienstleistungsangebot gewichen. Dies drückt sich auch im Empfangsbereich der Hauptverwaltung aus.
Die Atmosphäre ist offen und freundlich gestaltet worden. Die Sitzgruppen laden zum Verweilen ein. Der Gast, bzw. Kunde findet sich eher in einer Hotellobby wieder, als im Wartebereich einer Behörde.
Dieser Wandel ist dem TÜV Nord mit der Umgestaltung hervorragend gelungen.
Das Foyer und die Parkebenen sind prägende Bereiche in einem Gebäude. Sie sind der erste und letzte Eindruck, den Besucher wahrnehmen. Folglich sind sie auch für die Erinnerung an den Ort entscheidend. Die Architektur und die Beleuchtung stellen eine offene Geste dar, die den Gast empfängt und zugleich beim Verlassen des Gebäudes den Besucher nicht beengt.
Die Beleuchtung bei der Nordaktienbank spiegelt die Geradlinigkeit und die Nüchternheit der Bank wieder. Glas, Aluminium und Stahl sind die bestimmenden Materialien. Ergänzt wird dieses Ensemble durch neutralweißes Licht.
Kreativität und Inspiration sind die wichtigsten Begleiter der Arbeit bei den Roccat Studios. Um dieses Umfeld zu bekommen, haben sich die Designer in Hamburg Altona in ein Fabrikloft eingemietet. Der Wunsch der Designer war es, eine funktionale Beleuchtung zu bekommen, die einen guten Sehkomfort bietet, aber den Raum in seinem Charakter nicht verändert.
Das neue World Trade Center in Manama Bahrain steht für den weltweiten Handel in einer globalisierten Welt. Handel findet immer zwischen Handelpartnern statt. In unsren Entwürfen stehen die beiden Tower für zwei Handelspartner. Die Lichtgestaltung greift die Interaktion der Handelnden auf und spiegelt sie in dynamischen Abläufen wider. Die Bandbreite der Gestaltungen erstreckt sich von den Nationalitäten der Partner, über freie künstlerische Interpretationen bis hin zur Darstellung des Sonnenauf- und Untergangs am Persischen Golf.
| Bauherr: | ECG Engineer Corporation Group GbR |
| Ort: | EXPO Real 2009 | München |
| Bauherr: | Hochschule für Angewandte Wissenschaften |
| Ort: | Hamburg |
Erstmalig wurde die Komplexität verkaufsfördernder Beleuchtung im vollem Umfang auf einer Messe dargestellt. Die Beleuchtungsszenen wurden interaktiv durch den Besucher aktiviert. Die Geschwindigkeit der dynamischen Inszenierung folgte der Kundenfrequenz. In Bereichen in denen keine Kundenstrom statt fand, reduzierte sich die Leuchtdichte und verstärkt farb-dynamische Abläufe erzeugten neue Aufmerksamkeit.
Die Kunst einer gelungenen Inszenierung ist es, Zusammenhänge verschiedenster Art in einen weiterführenden oder erklärenden Kontext zu setzen. Die künstlich im Innenraum geschaffene Wolke setzte dieses Prinzip konsequent um und wurde dadurch zu einem nachhaltigen Erfolg.
Erstmals wurde durch die ausschließliche Interpretation architektonischer Stilelemente eine Veranstaltungs-atmosphäre geschaffen, die dem Besucher in einzigartiger Weise den Ort der Veranstaltung zugänglich machte. Die Einbindung von Mensch, Architektur, Licht und Raum in die Szenengestaltung machte die besondere Qualität der Veranstaltung aus.
Noch während des Studiums wurden wir beauftragt, für die Eröffnungsveranstaltung des LKZ in Unna eine Eingangssituation der besonderen Art zu schaffen. Wieder war die Auseinandersetzung und die anschließende Einbindung des Ortes in die Gestaltung der Schlüssel zum Erfolg.
Die Arbeit mit und in historisch gewachsenen Strukturen stellt eine besondere Herausforderung dar. Alle Leuchter wurden im Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz begutachtet, katalogisiert und ihrer historischen Bedeutung nach fachgerecht aufgearbeitet. Sie stellen heute einen einzigarteigen "Schatz" des Bad Hotels dar.
Zum einen ist ein fachgerechter Umgang mit historischem Bestand zwingend notwendig, zum anderen gilt es, das historische Erbe in eine neue, zeitgemäße Gestaltung einzubinden. Diese Verknüpfung ist sowohl im Nutzungskonzept des Betreibers als auch in der Lichtgestaltung gelungen. "Minimal-invasive" Eingriffe in den architektonischen Bestand bieten den Beleuchtungskomfort, den moderne Tagungs- und Seminarräume benötigen. Alle Maßnahmen wurden mit dem Denkmalschutz abgestimmt.
| Bauherr: |
DEKA Immobilien Investment GmbH |
| Architekt: |
schneider + schumacher Bau + Projektmanagement GmbH |
| Ort: |
Frankfurt am Main |
|
Paul Kalkbrenner |
| Bauherr: | DC Commercial |
| Architekt: | Baumschlager & Eberle |
| Ort: | Hamburg |
Historischer Bestand im städteräumlichen Kontext. Zwischen Hafencity und Speicherstadt gelegen bildet das Gebäude einen einzigartigen baukulturellen Zeitzeugen des Jugendstils. Dieser exponierten Bedeutung wird das Beleuchtungskonzept gerecht, indem die Architektur detailbezogen, vollständig und zugleich zurückhaltend ausgeleuchtet wird.
Das architektonische Ensemble der Blomenburg gliedert sich in das Herrenhaus, das Kavaliershaus, den Winkelbau und das Gründerzentrum. Lichttechnisch haben wir die Gewichtung der Gebäude mit einer Abstufung der Beleuchtungsstärken untermalt. Die Qualität der Beleuchtung ist hingegen bei allen Standorten auf gleich hohem Niveau.
Die ganzheitliche Betrachtung ist nicht nur dem Wellness-Gedanken zu eigen. Auch wir betrachten unsere Aufgabenstellung ganzheitlich. So gehört die Gestaltung des Außenraums und die nächtliche Erscheinung unserer Projekte selbstverständlich zu unserem Leistungsspektrum.
Im privaten Bereich wird die signifikante Verbesserung der Beleuchtung durch den Einsatz qualitativ hochwertiger Leuchten allzu oft unterschätzt. Das Projekt in Rödinghausen zeigt in beeindruckender Weise, wie die Erlebnisqualität gesteigert werden kann. Allein der Austausch einer blendenden Pollerbeleuchtung gegen die blendfreie ERCO Panorama Leuchtenfamilie hat eine Verdoppelung der Beleuchtungsqualität ergeben. Abgerundet wird das Konzept durch wenige stilistische Akzentbeleuchtungen.
Der TQ (Tageslicht-Quotient) ist eine der wichtigsten Kenngrößen bei der Beurteilung von belichteten Innenräumen. Die Bedeutung des TQ geht aber über die ästhetische Bedeutung hinaus und ist für die Berufsgenossenschaften als Kenngröße der Qualität von Arbeitsplätzen relevant.
Der TQ (Tageslicht-Quotient) ist eine der wichtigsten Kenngrößen bei der Beurteilung von belichteten Innenräumen. Die Bedeutung des TQ geht aber über die ästhetische Bedeutung hinaus und ist für die Berufsgenossenschaften als Kenngröße der Qualität von Arbeitsplätzen relevant.
| Bauherr: | HIH | Hamburger Immobilien Handlung |
| Architekt: | HPP | Hentrich-Petschnigg & Partner |
| Ort: | Düsseldorf |
| Bauherr: | Quantum Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH |
| Architekt: | HPP | Hentrich-Petschnigg & Partner |
| Ort: | Düsseldorf |
Im Deutschen Klimarechenzentrum laufen unzählige Wetterdaten zusammen. Aus diesen werden dann Hochrechnungen und Wetter-Simulationen erstellt. Diese enorme Rechenleistung, der digitale Hintergrund und die Basisgrößen des Wetters spiegeln sich in den Entwürfen wieder. Dargestellt werden der Luftdruck, die Temperatur, die Zeit und die aktuelle Rechenleistung, die im Inneren umgesetzt wird.
In der Vielschichtigkeit und mit den sich durchdringenden Reflexen bildet der Scherbennebel eine komplexe Struktur, in der sich zunächst die Blicke verlieren, denen dann anschließend die Gedanken folgen. Die Stimmung ist mit der eines Feuers zu vergleichen.
Modulare Beleuchtungskonzepte sind die Antwort auf die Frage, wie gewachsene innerstädtische Bereiche im Rahmen eines Masterplans architekturgerecht beleuchtet werden können. Der Entwurf extrahiert aus dem gebauten Bestand 6 Architekturepochen und interpretiert diese. Die Jury hat diesen Ansatz und die entsprechenden Gestaltungen mit der Vergabe des ersten Platzes im Wettbewerb gewürdigt.
Bei temporären Veranstaltungen ist die Zeit, die dem Besucher bleibt, den Ort kennen zu lernen, relativ kurz. Durch den Entwurf haben wir dem barocken Saal die Möglichkeit gegeben, sich Zug-um-Zug, quasi geordnet, vorzustellen. Diese Struktur konzentriert die Aufmerksamkeit des Besuchers auf den Raum. Das erlebte Gefühl wird intensiver und die Verweilqualität erhöht.
Da der Entwurf für die Veranstaltung in Braunschweig so großen Anklang gefunden hat, wurden wir aufgefordert, einen weiteren Vorschlag für die Veranstaltung auszuarbeiten. Die Stoffbahnen verbinden die Ebenen und zugleich die beiden Gestaltungskonzepte. Die Lichtstimmung wirkt ebenfalls als "Corprate Light" und symbolisiert damit die Zusammengehörigkeit der verschiedenen Veranstaltungsorte.
Ziel des Konzeptes ist es, das Leben der Gäste im Inneren das Hotels zum äußeren Eindruck hinzuzufügen. Die Lebendigkeit der Besucher steuert die Nachtwirkung der Fassade. Die funktionale Gliederung der Hotelbereiche lässt sich ebenfalls in der Nachtwirkung des Hauses ablesen.
Ein häufig auftretendes Problem in der Lichtplanung ist, dass professionelle Planungsleistungen erst sehr spät oder zu spät angefordert werden. Um diesem Problem zu entgehen, begleiten wir Architekturbüros schon in der Wettbewerbsphase. Durch ein gemeinsames Invest kann später eine sehr gute Zusammenarbeit entstehen.
Dienstag, 22. April 2008 17Uhr
1. Projektseminar
Thema: Grundlagen Kunstlichterzeugung
- Temperaturstrahler, Glühlampen, Haolgenlampen
- Leuchtstofflampen, Entladungslampen Niederdruck
- Halogenmetalldampflampe, Entladungslampen Hochdruck
- LED-Leuchtmittel, Elektrolumineszenzfolie
Mittwoch, 28. Mai 2008 17Uhr
2. Projektseminar:
Thema: Grundlagen Lichttechnik
- hartes und weiches Licht
- Lichtfarben, kaltes und warmes Licht
- Reflektortechnik, Spot- und Flutlicht
- Farbfilter, Dichroitische Gläser
Donnerstag, 19. Juni 2008 17Uhr
3. Projektseminar:
Thema: workshop Nutzung Licht.Raum
- Aufbau einer Szene/Mok-Up (Testobjekt)
- Installation verschiedener Lichttechniken
- Umgang mit dem Lichtmischpult, Lichtsteuerung, Dimmer
- Beurteilung unterschiedlicher Beleuchtungssituationen
Dienstag, 29. Juli 2008 17Uhr
4. Projektseminar:
Thema: Grundlagen Tageslichtlenkung
- TQ Tageslichtquotient
- Prismentechnik


